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FUBiS Term II: The Cold War

(Kurs # 2.04)

Typ:

A-Track

Dozent(en):

Dr. Robert Teigrob

Sprache:

Englisch

Veranstaltungsumfang:

72 Kontaktstunden (6 pro Tag)

Bonuspunkte:

6 Credit Points

Anzahl Plätze:

18

Unterlagen

Inhalt

Viele Gewissheiten über die internationalen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg sind im Begriff sich aufzulösen oder völlig zu verändern. Dieser Kurs bringt den Studierenden Institutionen, Themengebiete und Ideen näher, die seit dem Kriegsende die internationalen Beziehungen geprägt haben. Wir werden mit einem Blick auf das Weltgeschehen im Jahre 1945 beginnen, als Deutschland und Japan zusammenbrachen und sich die ersten Anzeichen auf eine Rivalität der beiden Großmächte im sogenannten Kalten Krieg mehrten.

Mit Hilfe von Fallstudien werden wir Themengebiete wie atomares Wettrüsten, Dekolonialisierung und Stellvertreterkriege der Großmächte zwischen 1945 und 1990 behandeln. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir wichtigen themenspezifischen Ereignissen und Krisen, wie beispielsweise dem Korea-Krieg, der Berlin-Krise, der Kuba-Krise und dem Krieg in Vietnam. Zusätzlich werden wir auf die Teilung und den Wiederaufbau Europas blicken sowie auf die Entstehung und den Zerfall der "Dritten Welt".

Auch wirtschaftliche Gesichtspunkte der internationalen Beziehungen, wie beispielsweise Handel und Wettkampf um Ressourcen, sollen betrachtet werden. Der Einfluss internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen auf die Weltpolitik wird ebenfalls im Seminar berücksichtigt. Durch diesen Kurs sollen geschichtliche Grundkenntnisse über globale Ereignisse der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgebaut werden, aber auch den Veränderungen nachgegangen werden, die durch den Zusammenbruch des Kommunismus in der Sowjetunion und Osteuropa entstanden sind, der Auflösung von Nationalstaaten nach dem Ende des Kalten Krieges, dem Golfkrieg und dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten. Auf diese Weise werden wir die Wurzeln moderner Krisen untersuchen.

Die Studierenden werden ein Verständnis für die neuere Geschichte erlangen, das sie befähigt, die aktuelle und die sich entwickelnde Weltordnung besser zu beurteilen.

Zielgruppe

Studierende aller Fachrichtungen sind in diesem Kurs willkommen. Er ist ideal für Studierende der Geschichte moderner internationaler Beziehungen und ergänzt Kurse über die Weltkriege oder globale Politik/Geschichte. Der Unterricht wird jedoch auch für diejenigen verständlich sein, die in diesem Themengebiet weniger versiert sind, aber ein Interesse an internationalen Beziehungen mitbringen. Besonders gewinnbringend wird dieses Seminar für Studierende sein, die eine Karriere im diplomatischen Dienst, im Journalismus oder im akademischen Bereich anstreben.

Voraussetzungen

keine

Seminaranforderungen

Dieser Kurs ist eine Kombination aus Seminar- und Vorlesungsteilen mit Exkursionen durch Berlin. In dieser kurzen Zeit gilt es ein breites Spektrum abzudecken. Regelmäßige Anwesenheit ist essentiell, um mit den Inhalten und dem Tempo des Kurses mithalten zu können. Da die aktive Teilnahme an den Seminardiskussionen einen großen Anteil an der Gesamtnote hat, wird von den Studierenden erwartet, dass sie die Texte vorbereiten, in den Unterricht einbringen und sich an Diskussionen beteiligen.

Bewertung

Literatur

Die Lektüre wissenschaftlicher Texte ist ein elementarer Bestandteil des Kurses. Ein Kursreader wird zur Verfügung gestellt. Alle Unterrichtseinheiten stützen sich auf Kapitel aus Büchern renommierter Forscher auf dem jeweiligen Themengebiet. Sie erfordern außerdem die Lektüre kommentierter Primärtexte zu verschiedenen Ereignissen des Kalten Krieges. Dies eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, den dramatischen Ereignissen, die im Kurs abgedeckt werden, etwas "näher" zu kommen und ein Verständnis für das Handwerk von Historikern zu entwickeln.

Empfohlene Kurskombinationen


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Stand: 23.01.2012

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