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FUBiS Term I 2020

Anreisetag/ Einzug: Samstag, 4. Januar 2020
Abreisetag/ Auszug: Freitag, 24. Januar 2020

Programmaufbau:

  • Es ist keine Kombination von Kursen möglich.
  • Die Teilnehmer*innenzahl pro Kurs ist auf 18 (15 bei Deutschsprachkursen) limitiert. In Ausnahmefällen können mehr Teilnehmer*innen zugelassen werden.
  • Ein Platz im Programm kann nur garantiert werden, wenn sowohl die Anmeldung als auch der Rechnungsbetrag vollständig eingegangen sind.
  • Eine Credit-Vergabe ist nur möglich, wenn Sie bereits an einer Universität eingeschrieben sind bzw. waren.

Kursprogramm


Druckversion der Kursübersicht (pdf)

Deutschsprachkurse

Kurssprache: Deutsch
Art des Kurses:
Sprachkurs
Kontaktstunden:
72 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan) 

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Studierende, die über keine Sprachkenntnisse im Deutschen verfügen.

Kursziele

Innerhalb von drei Wochen werden Sie grundlegende Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben entwickeln und erste Kenntnisse über die deutsche Kultur erwerben.

  • Am Ende des Kurses werden Sie in der Lage sein, mit verschiedenen Alltagssituationen in einer deutschsprachigen Umgebung umzugehen und einfache Gespräche zu führen.
  • Sie werden Lesestrategien entwickelt haben, mit deren Hilfe Sie kurze und einfache Zeitungsartikel aber auch literarische Texte in ihren Grundzügen verstehen können.
  • Weiterhin werden Sie kurze Texte verfassen und eigenständig überarbeiten und korrigieren können.
  • Sie werden mündliche Beiträge, die bekannte Themen behandeln, verstehen können.

Lehrbuch

studio [21] Grundstufe A1: Gesamtband. Das Deutschbuch, Hermann Funk, Christina Kuhn, Laura Nielsen, Kerstin Rische, Cornelsen Verlag, 2015.

Literarische Texte und Zusatzmaterialien in Absprache mit dem Dozenten.

Unterricht und Exkursionen

In der ersten Woche findet der Unterricht von Dienstag bis Freitag statt. In Woche 2 und 3 trifft sich der Kurs Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An zwei Unterrichtstagen findet im Rahmen des Unterrichts eine Exkursion statt.

Anwesenheit

Jeder Unterrichtstag besteht aus 6 Modulen (je 45 Minuten).Fehlen Sie unentschuldigt 8 Module, wird die Endnote um eine ganze FU-Note herabgesetzt.Ein Modul wird als Fehlen angerechnet, wenn Sie mehr als 20 Minuten zu spät in den Unterricht kommen (dies gilt auch für Exkursionstage). Sollten Sie sich sechs Mal verspäten (bis zu 20 Minuten), wird die Endnote ebenfalls um eine ganze FU-Note herabgesetzt. Bei einer Fehlzeit von 20 Modulen gilt der Kurs als nicht bestanden.

Aktive Teilnahme

Wir erwarten ein engagiertes und konsistentes Interesse am Erwerb der Sprache. Dieses stellen Sie unter Beweis, indem Sie im Kurs und auf den Exkursionen kontinuierlich konstruktiv und produktiv mitarbeiten, alle Hausaufgaben machen und sich auf jeden Unterrichtstag vorbereiten. Respekt gegenüber den Meinungen und Äußerungen anderer Kursteilnehmer/-innen setzen wir voraus.

Referat

Sie bereiten ein dreiminütiges Referat vor. Wenn Sie das Referat halten, ist es wichtig, dass Sie nicht ablesen, sondern frei sprechen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen halten.

Aufsatz

Sie schreiben einen Aufsatz von 100 bis 150 Wörtern (Schriftgröße 12, doppelter Zeilenabstand). Eventuelle Fehler werden von Ihrer Dozentin/Ihrem Dozenten mit Korrekturzeichen versehen. Anschließend korrigieren Sie Ihren Aufsatz und reichen die korrigierte Fassung erneut ein. Für die erste Fassung können Sie maximal 100 Punkte, für die korrigierte Fassung bis zu 50% der fehlenden Punkte erhalten.

Achten Sie beim Schreiben auf Klarheit (Organisation und Wortwahl) sowie auf Korrektheit (Grammatik und Syntax).

Schreibjournal

Sie verfassen – nach thematischen Vorgaben und gern auch eigenständig – mehrere Einträge, in denen Sie über bestimmte Aspekte im Kontext Ihres Aufenthaltes in Berlin reflektieren. Ihr/e Dozent/in wird diese kreative Übung inhaltlich kommentieren, es werden aber keine Korrekturen vorgenommen. Ziel des Schreibjournals ist es, Sie für die Sprache(n) in Ihrem Umfeld zu sensibilisieren.

Abschlussprüfung

Sie schreiben eine Abschlussprüfung, die aus den folgenden Bereichen besteht: Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Leseverstehen und Schreiben auf der Basis der Kursthemen.

Kreatives Gruppenprojekt

Gemeinsam mit zwei oder drei Kommilitoninnen oder Kommilitonen entwerfen Sie außerhalb des Unterrichts eine circa zehnminütige Präsentation, in der Sie Ihre Eindrücke von Berlin (Lustiges, Skurriles, Interessantes etc.) kreativ und sprachlich anspruchsvoll umsetzen. Die Projekte (Sketche, Parodien, PowerPoint-Präsentationen, Filme, Lieder, Gedichte etc.) werden am letzten Unterrichtstag im Unterricht vorgestellt. Wichtig ist, dass jedem Gruppenmitglied eine aktive Rolle, d.h. ein ausreichender Redeanteil bei der Präsentation zukommt.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme und Hausaufgabe: 300 Punkte
  • Referat: 150 Punkte
  • Aufsatz: 150 Punkte
  • Schreibjournal: 100 Punkte
  • Abschlussprüfung: 200 Punkte
  • Gruppenprojekt: 100 Punkte

Maximal erreichbare Punktzahl: 1000 Punkte

Kurssprache: Deutsch
Art des Kurses:
Sprachkurs
Kontaktstunden:
72 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Studierende, die bereits über erste Grundkenntnisse der deutschen Sprache verfügen.

Kursziele

Dieser Kurs ist darauf ausgerichtet, innerhalb von drei Wochen Ihre Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben weiterzuentwickeln, bereits bekannte grammatische Strukturen zu verfestigen sowie Ihre Kenntnisse der deutschen Kultur zu vertiefen.

  • Am Ende des dreiwöchigen Kurses werden Sie in der Lage sein, mit verschiedenen Alltagssituationen in einer deutschsprachigen Umgebung umzugehen und einfache Gespräche zu führen.
  • Sie werden Lesestrategien entwickelt haben, mit deren Hilfe Sie kurze Zeitungsartikel aber auch literarische Texte zunehmend detaillierter verstehen können
  • Weiterhin werden Sie Ihre Fähigkeiten in der Textproduktion erweitern, d.h. Sie werden Texte zu verschiedenen Themengebieten verfassen und eigenständig überarbeiten und korrigieren können.
  • Sie werden mündliche Beiträge, die bekannte Themen behandeln, detaillierter verstehen können.

Lehrbuch

studio [21] Grundstufe A2: Gesamtband. Das Deutschbuch, Hermann Funk, Christina Kuhn, Laura Nielsen, Kerstin Rische, Cornelsen Verlag, 2015.

Literarische Texte und Zusatzmaterialien in Absprache mit dem Dozenten.

Unterricht und Exkursionen

In der ersten Woche findet der Unterricht von Dienstag bis Freitag statt. In Woche 2 und 3 trifft sich der Kurs Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An zwei Unterrichtstagen findet im Rahmen des Unterrichts eine Exkursion statt.

Anwesenheit

Jeder Unterrichtstag besteht aus 6 Modulen (je 45 Minuten).Fehlen Sie unentschuldigt 8 Module, wird die Endnote um eine ganze FU-Note herabgesetzt.Ein Modul wird als Fehlen angerechnet, wenn Sie mehr als 20 Minuten zu spät in den Unterricht kommen (dies gilt auch für Exkursionstage). Sollten Sie sich sechs Mal verspäten (bis zu 20 Minuten), wird die Endnote ebenfalls um eine ganze FU-Note herabgesetzt. Bei einer Fehlzeit von 20 Modulen gilt der Kurs als nicht bestanden.

Aktive Teilnahme

Wir erwarten ein engagiertes und konsistentes Interesse am Erwerb der Sprache. Dieses stellen Sie unter Beweis, indem Sie im Kurs und auf den Exkursionen kontinuierlich konstruktiv und produktiv mitarbeiten, alle Hausaufgaben machen und sich auf jeden Unterrichtstag vorbereiten. Respekt gegenüber den Meinungen und Äußerungen anderer Kursteilnehmer/-innen setzen wir voraus.

Referat

Sie bereiten ein dreiminütiges Referat vor. Wenn Sie das Referat halten, ist es wichtig, dass Sie nicht ablesen, sondern frei sprechen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen halten.

Aufsatz

Sie schreiben einen Aufsatz von 100 bis 150 Wörtern (Schriftgröße 12, doppelter Zeilenabstand). Eventuelle Fehler werden von Ihrer Dozentin/Ihrem Dozenten mit Korrekturzeichen versehen. Anschließend korrigieren Sie Ihren Aufsatz und reichen die korrigierte Fassung erneut ein. Für die erste Fassung können Sie maximal 100 Punkte, für die korrigierte Fassung bis zu 50% der fehlenden Punkte erhalten.

Achten Sie beim Schreiben auf Klarheit (Organisation und Wortwahl) sowie auf Korrektheit (Grammatik und Syntax).

Schreibjournal

Sie verfassen – nach thematischen Vorgaben und gern auch eigenständig – mehrere Einträge, in denen Sie über bestimmte Aspekte im Kontext Ihres Aufenthaltes in Berlin reflektieren. Ihr/e Dozent/in wird diese kreative Übung inhaltlich kommentieren, es werden aber keine Korrekturen vorgenommen. Ziel des Schreibjournals ist es, Sie für die Sprache(n) in Ihrem Umfeld zu sensibilisieren.

Abschlussprüfung

Sie schreiben eine Abschlussprüfung, die aus den folgenden Bereichen besteht: Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Leseverstehen und Schreiben auf der Basis der Kursthemen.

Kreatives Gruppenprojekt

Gemeinsam mit zwei oder drei Kommilitoninnen oder Kommilitonen entwerfen Sie außerhalb des Unterrichts eine circa zehnminütige Präsentation, in der Sie Ihre Eindrücke von Berlin (Lustiges, Skurriles, Interessantes etc.) kreativ und sprachlich anspruchsvoll umsetzen. Die Projekte (Sketche, Parodien, PowerPoint-Präsentationen, Filme, Lieder, Gedichte etc.) werden am letzten Unterrichtstag im Unterricht vorgestellt. Wichtig ist, dass jedem Gruppenmitglied eine aktive Rolle, d.h. ein ausreichender Redeanteil bei der Präsentation zukommt.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme und Hausaufgabe: 300 Punkte
  • Referat: 150 Punkte
  • Aufsatz: 150 Punkte
  • Schreibjournal: 100 Punkte
  • Abschlussprüfung: 200 Punkte
  • Gruppenprojekt: 100 Punkte

Maximal erreichbare Punktzahl: 1000 Punkte

Kurssprache: Deutsch
Art des Kurses:
Sprachkurs
Kontaktstunden:
72 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Studierende, die die Kurse der Grundstufe erfolgreich absolviert haben und über fundierte Kenntnisse auf der Niveaustufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen verfügen.

Kursziele

Dieser Kurs ist darauf ausgerichtet, innerhalb von drei Wochen Ihre Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben systematisch weiterzuentwickeln, bereits bekannte grammatische Strukturen zu verfestigen sowie Ihre Kenntnisse der deutschen Kultur zu vertiefen. Besonderen Wert wird auf die konsequente Anwendung der Selbstkorrektur gelegt.

Inhaltlich thematisiert werden verschiedene kulturelle, politische und historische Aspekte der deutschsprachigen Länder. Sie werden diese analysieren und interpretieren sowie mit Ihrem eigenen kulturellen Hintergrund vergleichen.

  • Am Ende des dreiwöchigen Kurses werden Sie über neue Strategien beim Spracherwerb verfügen und diese regelmäßig anwenden.
  • Sie werden in der Lage sein, sich in ausführlichen Gesprächen mit den oben genannten Themen auseinanderzusetzen und diese zu diskutieren.
  • Sie werden effektive Lesestrategien entwickelt haben, mit deren Hilfe Sie Texte unterschiedlicher Genres im Detail verstehen können.
  • Weiterhin werden Sie Ihre Fähigkeiten in der Textproduktion erweitert haben, d.h. Sie werden Texte zu verschiedenen Themengebieten verfassen und eigenständig überarbeiten und korrigieren können.

Lehrbuch

studio [21] Grundstufe B1: Gesamtband. Das Deutschbuch, Hermann Funk, Christina Kuhn, Britta Winzer-Kiontke, Cornelsen Verlag, 2015.

Literarische Texte und Zusatzmaterialien in Absprache mit dem Dozenten.

Unterricht und Exkursionen

In der ersten Woche findet der Unterricht von Dienstag bis Freitag statt. In Woche 2 und 3 trifft sich der Kurs Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An zwei Unterrichtstagen findet im Rahmen des Unterrichts eine Exkursion statt.

Anwesenheit

Jeder Unterrichtstag besteht aus 6 Modulen (je 45 Minuten).Fehlen Sie unentschuldigt 8 Module, wird die Endnote um eine ganze FU-Note herabgesetzt.Ein Modul wird als Fehlen angerechnet, wenn Sie mehr als 20 Minuten zu spät in den Unterricht kommen (dies gilt auch für Exkursionstage). Sollten Sie sich sechs Mal verspäten (bis zu 20 Minuten), wird die Endnote ebenfalls um eine ganze FU-Note herabgesetzt. Bei einer Fehlzeit von 20 Modulen gilt der Kurs als nicht bestanden.

Aktive Teilnahme

Wir erwarten ein engagiertes und konsistentes Interesse am Erwerb der Sprache. Dieses stellen Sie unter Beweis, indem Sie im Kurs und auf den Exkursionen kontinuierlich konstruktiv und produktiv mitarbeiten, alle Hausaufgaben machen und sich auf jeden Unterrichtstag vorbereiten. Respekt gegenüber den Meinungen und Äußerungen anderer Kursteilnehmer/-innen setzen wir voraus.

Referat

Sie bereiten ein zehnminütiges Referat vor. Wichtig ist, dass Sie relevante Vokabeln Ihres Vortrags (maximal 5 bis 7) vorab erläutern und Ihren Kommilitonen einen konkreten Arbeitsauftrag erteilen. Wenn Sie das Referat halten, sollten Sie nicht ablesen, sondern frei sprechen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen halten.

Aufsatz

Sie schreiben einen Aufsatz von 200 bis 250 Wörtern (Schriftgröße 12, doppelter Zeilenabstand). Eventuelle Fehler werden von Ihrer Dozentin/Ihrem Dozenten mit Korrekturzeichen versehen. Anschließend korrigieren Sie den Aufsatz und reichen die korrigierte Fassung erneut ein. Für die erste Fassung können Sie maximal 100 Punkte, für die korrigierte Fassung bis zu 50% der fehlenden Punkte erhalten.

Versuchen Sie, anspruchsvolle grammatische Konstruktionen zu benutzen aber achten Sie beim Schreiben gleichzeitig auf Klarheit (Organisation und Wortwahl) sowie auf Korrektheit (Grammatik und Syntax).

Schreibjournal

Sie verfassen – nach thematischen Vorgaben und gern auch eigenständig – mehrere Einträge, in denen Sie über bestimmte Aspekte im Kontext Ihres Aufenthaltes in Berlin reflektieren. Ihr/e Dozent/in wird diese kreative Übung inhaltlich kommentieren, es werden aber keine Korrekturen vorgenommen. Ziel des Schreibjournals ist es, eine selbst-reflexive und kritische Haltung zu entwickeln und Ihre persönlichen Eindrücke in geschriebener Form darzulegen.

Abschlussprüfung

Sie schreiben eine Abschlussprüfung, die aus den folgenden Bereichen besteht: Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Leseverstehen und Schreiben auf der Basis der Kursthemen.

Kreatives Gruppenprojekt

Gemeinsam mit zwei oder drei Kommilitoninnen oder Kommilitonen entwerfen Sie außerhalb des Unterrichts eine circa zehnminütige Präsentation, in der Sie Ihre Eindrücke von Berlin (Lustiges, Skurriles, Interessantes etc.) kreativ und sprachlich anspruchsvoll umsetzen. Die Projekte (Sketche, Parodien, PowerPoint-Präsentationen, Filme, Lieder, Gedichte etc.) werden am letzten Unterrichtstag im Unterricht vorgestellt. Wichtig ist, dass jedem Gruppenmitglied eine aktive Rolle, d.h. ein ausreichender Redeanteil bei der Präsentation zukommt.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme und Hausaufgabe: 300 Punkte
  • Referat: 150 Punkte
  • Aufsatz: 150 Punkte
  • Schreibjournal: 100 Punkte
  • Abschlussprüfung: 200 Punkte
  • Gruppenprojekt: 100 Punkte

Maximal erreichbare Punktzahl: 1000 Punkte

Kurssprache: Deutsch
Art des Kurses:
Sprachkurs
Kontaktstunden:
72 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Studierende, die die Kurse der Grundstufe und den ersten Teil der Mittelstufe erfolgreich absolviert haben und über fundierte Kenntnisse auf der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen verfügen.

Kursziele

Dieser Kurs ist darauf ausgerichtet, innerhalb von drei Wochen Ihre Kompetenzen im Sprechen und Schreiben systematisch weiterzuentwickeln. Besonderer Wert wird dabei auf die konsequente Anwendung der Selbstkorrektur gelegt. Außerdem werden Sie effektive Lese- und Hörstrategien entwickeln, Ihr Vokabular erweitern sowie Ihre Kenntnisse grammatischer Strukturen vertiefen und verfestigen.

Inhaltlich thematisiert werden verschiedene kulturelle, politische und historische Aspekte der deutschsprachigen Länder. Sie werden diese analysieren und interpretieren sowie mit Ihrem eigenen kulturellen Hintergrund vergleichen.

  • Am Ende des dreiwöchigen Kurses werden Sie über neue Strategien beim Spracherwerb verfügen und diese regelmäßig anwenden.
  • Sie werden in der Lage sein, sich in ausführlichen Gesprächen mit den oben genannten Themen auseinanderzusetzen und diese zu diskutieren.
  • Sie werden effektive Lesestrategien entwickelt haben, mit deren Hilfe Sie Texte unterschiedlicher Genres im Detail verstehen können.
  • Weiterhin werden Sie Ihre Fähigkeiten in der Textproduktion erweitert haben, d.h. Sie werden Texte zu verschiedenen Themengebieten verfassen und eigenständig überarbeiten und korrigieren können.

Lehrbuch

Sicher! B2-Kursbuch, Dr. Michaela Perlmann-Balme, Susanne Schwalb, Hueber Verlag, 2014.

Literarische Texte und Zusatzmaterialien in Absprache mit dem Dozenten.

Unterricht und Exkursionen

In der ersten Woche findet der Unterricht von Dienstag bis Freitag statt. In Woche 2 und 3 trifft sich der Kurs Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An zwei Unterrichtstagen findet im Rahmen des Unterrichts eine Exkursion statt.

Anwesenheit

Jeder Unterrichtstag besteht aus 6 Modulen (je 45 Minuten).Fehlen Sie unentschuldigt 8 Module, wird die Endnote um eine ganze FU-Note herabgesetzt.Ein Modul wird als Fehlen angerechnet, wenn Sie mehr als 20 Minuten zu spät in den Unterricht kommen (dies gilt auch für Exkursionstage). Sollten Sie sich sechs Mal verspäten (bis zu 20 Minuten), wird die Endnote ebenfalls um eine ganze FU-Note herabgesetzt. Bei einer Fehlzeit von 20 Modulen gilt der Kurs als nicht bestanden.

Aktive Teilnahme

Wir erwarten ein engagiertes und konsistentes Interesse am Erwerb der Sprache. Dieses stellen Sie unter Beweis, indem Sie im Kurs und auf den Exkursionen kontinuierlich konstruktiv und produktiv mitarbeiten, alle Hausaufgaben machen und sich auf jeden Unterrichtstag vorbereiten. Respekt gegenüber den Meinungen und Äußerungen anderer Kursteilnehmer/-innen setzen wir voraus.

Referat

Sie bereiten ein zehnminütiges Referat vor. Wichtig ist, dass Sie relevante Vokabeln Ihres Vortrags (maximal 10) vorab erläutern und Ihren Kommilitonen einen konkreten Arbeitsauftrag erteilen. Wenn Sie das Referat halten, sollten Sie nicht ablesen, sondern frei sprechen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen halten.

Aufsatz

Sie schreiben einen Aufsatz von 250 bis 300 Wörtern (Schriftgröße 12, doppelter Zeilenabstand). Eventuelle Fehler werden von Ihrer Dozentin/Ihrem Dozenten mit Korrekturzeichen versehen. Anschließend korrigieren Sie den Aufsatz und reichen die korrigierte Fassung erneut ein. Für die erste Fassung können Sie maximal 100 Punkte, für die korrigierte Fassung bis zu 50% der fehlenden Punkte erhalten.

Versuchen Sie, anspruchsvolle grammatische Konstruktionen zu benutzen aber achten Sie beim Schreiben gleichzeitig auf Klarheit (Organisation und Wortwahl) sowie auf Korrektheit (Grammatik und Syntax).

Schreibjournal

Sie verfassen – nach thematischen Vorgaben und gern auch eigenständig – mehrere Einträge, in denen Sie über bestimmte Aspekte im Kontext Ihres Aufenthaltes in Berlin reflektieren. Ihr/e Dozent/in wird diese kreative Übung inhaltlich kommentieren, es werden aber keine Korrekturen vorgenommen. Ziel des Schreibjournals ist es, eine selbst-reflexive und kritische Haltung zu entwickeln und Ihre persönlichen Eindrücke in geschriebener Form darzulegen.

Abschlussprüfung

Sie schreiben eine Abschlussprüfung, die aus den folgenden Bereichen besteht: Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Leseverstehen und Schreiben auf der Basis der Kursthemen.

Kreatives Gruppenprojekt

Gemeinsam mit zwei oder drei Kommilitoninnen oder Kommilitonen entwerfen Sie außerhalb des Unterrichts eine circa zehnminütige Präsentation, in der Sie Ihre Eindrücke von Berlin (Lustiges, Skurriles, Interessantes etc.) kreativ und sprachlich anspruchsvoll umsetzen. Die Projekte (Sketche, Parodien, PowerPoint-Präsentationen, Filme, Lieder, Gedichte etc.) werden am letzten Unterrichtstag im Unterricht vorgestellt. Wichtig ist, dass jedem Gruppenmitglied eine aktive Rolle, d.h. ein ausreichender Redeanteil bei der Präsentation zukommt.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme und Hausaufgabe: 300 Punkte
  • Referat: 150 Punkte
  • Aufsatz: 150 Punkte
  • Schreibjournal: 100 Punkte
  • Abschlussprüfung: 200 Punkte
  • Gruppenprojekt: 100 Punkte

Maximal erreichbare Punktzahl: 1000 Punkte

Kurssprache: Deutsch
Art des Kurses:
Sprachkurs
Kontaktstunden:
72 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Studierende, die die Kurse der Mittelstufe erfolgreich absolviert haben und über fundierte Kenntnisse auf der Niveaustufe B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen verfügen.

Kursziele

Dieser Kurs ist darauf ausgerichtet, Ihre Kompetenzen im Sprechen und Schreiben durch eine zielgerichtete Erweiterung Ihres Vokabulars auf einem höheren Sprachniveau weiterzuentwickeln, so dass Sie Informationen, Ideen und Meinungen auf akademischem Niveau präsentieren und diskutieren können. Besonderer Wert wird dabei auf die konsequente Anwendung der Selbstkorrektur gelegt. Außerdem werden Sie effektive Lese- und Hörstrategien entwickeln und Ihre Kenntnisse grammatischer Strukturen vertiefen und verfestigen.

Inhaltlich thematisiert werden verschiedene kulturelle, politische und historische Aspekte Deutschlands und anderer deutschsprachiger Länder. Sie werden diese analysieren und interpretieren sowie mit Ihrem eigenen kulturellen Hintergrund vergleichen.

  • Am Ende des dreiwöchigen Kurses werden Sie über neue Strategien beim Spracherwerb verfügen und diese regelmäßig anwenden.
  • Sie werden Ihre Fähigkeit erweitert haben, je nach Situation, Gesprächspartner und Gegenstand der Unterhaltung ein adäquates sprachliches Register zu wählen.
  • Sie werden in der Lage sein, sich in sprachlich angemessener Weise in akademischen Diskussionen mit den im Kurs behandelten Themen auseinanderzusetzen und auch die Diskussionsleitung zu übernehmen.
  • Weiterhin werden Sie Ihre Fähigkeiten in der Textproduktion erweitert haben, d.h. Sie werden Hausarbeiten, die den grundlegenden Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen, verfassen, eigenständig überarbeiten und korrigieren können.

Lehrbuch

studio: Die Mittelstufe. Deutsch als Fremdsprache C1, Christina Kuhn, Britta Winzer-Kiontke, Cornelsen Verlag, 2015.

Literarische Texte und Zusatzmaterialien in Absprache mit dem Dozenten.

Unterricht und Exkursionen

In der ersten Woche findet der Unterricht von Dienstag bis Freitag statt. In Woche 2 und 3 trifft sich der Kurs Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. An zwei Unterrichtstagen findet im Rahmen des Unterrichts eine Exkursion statt.

Anwesenheit

Jeder Unterrichtstag besteht aus 6 Modulen (je 45 Minuten).Fehlen Sie unentschuldigt 8 Module, wird die Endnote um eine ganze FU-Note herabgesetzt.Ein Modul wird als Fehlen angerechnet, wenn Sie mehr als 20 Minuten zu spät in den Unterricht kommen (dies gilt auch für Exkursionstage). Sollten Sie sich sechs Mal verspäten (bis zu 20 Minuten), wird die Endnote ebenfalls um eine ganze FU-Note herabgesetzt. Bei einer Fehlzeit von 20 Modulen gilt der Kurs als nicht bestanden.

Aktive Teilnahme

Wir erwarten ein engagiertes und konsistentes Interesse am Erwerb der Sprache. Dieses stellen Sie unter Beweis, indem Sie im Kurs und auf den Exkursionen kontinuierlich konstruktiv und produktiv mitarbeiten, alle Hausaufgaben machen und sich auf jeden Unterrichtstag vorbereiten. Respekt gegenüber den Meinungen und Äußerungen anderer Kursteilnehmer/-innen setzen wir voraus.

Referat

Sie bereiten ein zehnminütiges Referat vor. Wichtig ist, dass Sie für Ihre Kommilitonen ein Arbeitsblatt mit konkreten Fragestellungen zu Ihrem Referat sowie eine Liste der relevanten Vokabeln (max. 20) erstellen. Wenn Sie das Referat halten, sollten Sie nicht ablesen, sondern frei sprechen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen halten.

Aufsatz

In Vorbereitung der Hausarbeiten verfassen Sie einen Aufsatz von 300 bis 350 Wörtern (Schriftgröße 12, doppelter Zeilenabstand). Eventuelle Fehler werden von Ihrer Dozentin/Ihrem Dozenten mit Korrekturzeichen versehen. Anschließend korrigieren Sie den Aufsatz und reichen die korrigierte Fassung erneut ein. Für die erste Fassung können Sie maximal 100 Punkte, für die korrigierte Fassung jeweils bis zu 50% der fehlenden Punkte erhalten.

Versuchen Sie, anspruchsvolle grammatische Konstruktionen zu benutzen, aber achten Sie beim Schreiben gleichzeitig auf Klarheit (Organisation und Wortwahl) sowie auf Korrektheit (Grammatik und Syntax).

Im Schreibjournal (s.u.) verfassen Sie eine Reflexion über den Aufsatz und seine Entstehung. Diese Überlegungen sowie die Anmerkungen und Kommentare Ihrer Dozentin/Ihres Dozenten werden Ihnen helfen, den Aufsatz anschließend für das Abschlussprojekt auszubauen.

Schreibjournal

Sie verfassen – nach thematischen Vorgaben und gern auch eigenständig – mehrere Einträge, in denen Sie über bestimmte Aspekte Ihres Aufenthaltes in Berlin reflektieren, z.B. persönliche Eindrücke hinterfragen, historische oder zeitgenössische Phänomene vergleichen, bestimmte Kursthemen zu reflektieren etc. Ihr/e Dozent/in wird diese kreative Übung inhaltlich kommentieren, es werden aber keine Korrekturen vorgenommen. Ziel des Schreibjournals ist es, eine selbst-reflexive und kritische Haltung zu entwickeln und diese sprachlich kreativ umzusetzen.

Zwischenprüfung

Sie schreiben eine Zwischen- und eine Abschlussprüfung, die jeweils aus den folgenden Bereichen bestehen: Hörverstehen, Wortschatz, Grammatik, Leseverstehen und Schreiben auf der Basis der Kursthemen.

Abschlussprojekt

Das Abschlussprojekt besteht aus einer dreiseitigen Hausarbeit (doppelter Zeilenabstand, Schriftgröße 12) und einer fünfminütigen Präsentation. Die Hausarbeit muss den grundlegenden Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens genügen. Inhaltlich bedeutet dies, dass ein bestimmtes Thema systematisch untersucht und die Ergebnisse logisch geordnet dargestellt werden müssen. Formal bedeutet dies, dass eine einheitliche Zitierweise verwendet und jede benutze Quelle vollständig angegeben werden muss.

  • Die Ausarbeitung der Hausarbeit erfolgt in den nachstehenden Arbeitsschritten:
  • Auf der Grundlage des Aufsatzes erarbeiten Sie eine Gliederung, die von Ihrem Dozenten / Ihrer Dozentin kurz kommentiert wird.
  • Anschließend schreiben Sie die Hausarbeit, die zu Beginn der letzten Kurswoche fertig sein sollte.
  • Im Unterricht werden Sie Ihre Arbeit dann gemeinsam mit Ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen auf inhaltliche und formale Fehler hin überprüfen.
  • Bis zum Abgabetermin kann die Arbeit dann nochmals überarbeitet werden.

Am letzten Kurstag fassen Sie die wesentlichen Ergebnisse Ihrer Hausarbeit in einer fünfminütigen Präsentation zusammen. Bitte versuchen Sie wiederum, frei zu sprechen, nicht abzulesen und sich an den vorgegebenen Zeitrahmen zu halten!

Bewertung

  • Aktive Teilnahme und Hausaufgabe: 300 Punkte
  • Referat: 100 Punkte
  • Aufsatz: 100 Punkte
  • Schreibjournal: 100 Punkte
  • Zwischenprüfung: 150 Punkte
  • Abschlussprojekt: 250 Punkte (200 Hausarbeit + 50 Präsentation)

Maximal erreichbare Punktzahl: 1000 Punkte

Fachkurse

Dozent: Dr. Jan-Henrik Meyer
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Dieser Kurs vermittelt Grundkenntnisse über die Europäische Union, beschreibt und erklärt die Vertiefungs- und Erweiterungsprozesse dieses einmaligen politischen Gebildes. Neben einem historischen Überblick wird dabei die ökonomische, politische und die institutionelle Entwicklung und Maßnahmen bis zum aktuellen Stand behandelt.

Der Fokus des Kurses liegt intern auf dem Stand der europäischen Integration und ihren Herausforderungen – die Notwendigkeit von Reformen und die wachsende Schwierigkeit sich im Angesicht des wachsenden Populismus, Autoritarismus und Nationalismus auf Reformen zu einigen. Extern wird der Schwerpunkt auf die internationale Rolle der EU auf multilateraler Ebene gesetzt. Dies schließt ihre selbst erklärte Rolle als Anführerin im Kampf gegen den Klimawandel ein. Ein besonderes Augenmerk wird auf Europas drei große Krisen gelegt: der Euro-Krise, der ungeklärten Migrationsfragen und des Brexit.

Die Vormittagssitzungen bestehen aus Vorlesungen, literaturbasierten Diskussionen und Präsentationen von Studierenden und Arbeitsgruppen. Am Nachmittag wird der Kurs verschiedene Institutionen im politischen Zentrum der Stadt besuchen. Dort haben die Studierenden Gelegenheit, die am Vormittag vorgestellten Themen mit internationalen Experten aus politischen Institutionen, Botschaften und Denkfabriken zu vertiefen.

Zielgruppe

Studierende aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Studienphasen und -fächern, die allgemein am Europäischen Integrationsprozess interessiert sind, werden von einander in einem interkulturellen und interdisziplinären Lernprozess profitieren. Das Seminar erfordert keine speziellen Vorkenntnisse über europäische Politik, Gesetzgebung, Geschichte oder Kultur. Die Teilnehmer/innen sollten jedoch Interesse daran haben, über den Horizont ihres jeweiligen Studienfachs hinaus zu denken. Aktive Teilnahme an den Seminardiskussionen, insbesondere bei den Expertengesprächen an den Nachmittagen, ist von zentraler Bedeutung für die Lernerfahrung der Studierenden und spielt daher auch eine wichtige Rolle bei der Leistungsbeurteilung der Studierenden.

Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an europainteressierte Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und setzt keine speziellen Grundkenntnisse voraus.

Seminaranforderungen

Anwesenheit, aktive Teilnahme an den Diskussionen im Seminar und bei den Expertentreffen, Präsentation eines Themas, schriftliche Ausarbeitung des Themas.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme: 40%
  • Mündliche Präsentation: 30%
  • Abschlussarbeit: 30%

Literatur

Siehe Kursplan. Ein Kursreader wird zur Verfügung gestellt.

Dozentin: Prof. Helen Hartnell
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Das Seminar befasst sich mit theoretischen und historischen Perspektiven an den Schnittpunkten von Recht, Gesellschaft und Politik und soll zur Diskussion von aktuellen Themen zwischen Studierenden verschiedener kultureller Hintergründe und Studiengänge anregen. Zu Beginn erfolgt eine Einführung in die vergleichenden Rechtswissenschaften und Rechtskulturen. Im Anschluss beschäftigen wir uns mit klassischen Schriften bekannter Sozialtheoretiker (Durkheim, Weber und Marx) und ihrer Bedeutung hinsichtlich aktueller Debatten über Moral, (Un-)Gehorsam, Konflikte und Eigentum. Danach sollen Rolle und Funktion des Rechts in Deutschland zu Zeiten des Nationalsozialismus und des Kommunismus untersucht werden. Schließlich befassen wir uns mit den Schwierigkeiten, die sich für post-totalitäre und post-autoritäre Gesellschaften aus den Altlasten der vorherigen Systeme ergeben im Hinblick auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wirtschaft. Dazu gehören die Notwendigkeit der sogenannten „Transitional Justice“, das Verhältnis von Recht und Markt sowie die Herausforderungen der Meinungs- und der Versammlungsfreiheit.

Insgesamt möchte das Seminar Studierenden die Fähigkeit vermitteln, theoretische und historische Kenntnisse in Debatten über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einzubringen. Beispiele dafür sind Multikulturalität, (illegale) Downloads, Streaming und Filesharing, Hausbesetzungen und die ökonomische Entwicklung. Neben substanziellem Fachwissen in verschiedenen sozialwissenschaftlichen und politisch-juristischen Bereichen schulen die Studierenden ihre kommunikativen und interkulturellen Fähigkeiten durch aktive Beteiligung an den Diskussionen.

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Sozialwissenschaften – insbesondere Geschichte, Soziologie oder Politikwissenschaft – oder Rechtswissenschaft interessieren. Das Seminar ist auf Bachelor-Studierende zugeschnitten, jedoch auch offen für andere Studierende. Typischerweise nehmen sowohl Erstsemester als auch Studierende aus höheren Semestern teil. Diese Diversität bietet den Teilnehmenden einzigartige Möglichkeiten voneinander zu lernen.

Voraussetzungen

Es sind keine Vorkenntnisse in Jura oder Sozialwissenschaften erforderlich. Die einzige Voraussetzung ist intellektuelle Aufgeschlossenheit.

Seminaranforderungen

Von den Studierenden wird erwartet, in allen Sitzungen anwesend zu sein, die Lektüre für jede Stunde vorzubereiten sowie am Unterrichtsgespräch und an den Exkursionen aktiv teilzunehmen. Außerdem werden alle Studierenden schriftliche Protokolle anfertigen (5 – 7 Seiten, doppelter Zeilenabstand), in denen die zugehörige Lektüre analysiert wird. Am Ende des Kurses findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt.

Bewertung

  • Anwesenheit und aktive Mitarbeit: 40%
  • Schriftliche(s) Protokoll(e): 25%
  • Abschlussprüfung: 35%

Literatur

Ein Reader mit der Lektüre für den Kurs wird bei der Einführungsveranstaltung bereitgestellt.

Dozent: Dr. Sven Rücker
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Für den globalen Siegeszug des Fußballs gibt es viele Gründe. Das Spiel erfüllt unsere Sehnsucht nach Triumphen und bestätigt unser Wissen über das Scheitern. Es erzeugt Helden und Versager, demonstriert, dass wir kämpfen müssen, um unsere Ziele zu erreichen, zeigt aber auch die Bedeutung von Kooperation und Zusammenspiel. Mit alledem stellt der Fußball ein Theater der Existenz dar, in dem sich unser Leben sowohl spiegeln als auch überhöhen kann.

Der Kurs wird hinter die Kulissen dieses Theaters schauen und die Mechanismen kenntlich machen, die den Fußball so populär gemacht haben. Diese liegen zum Teil im Spiel selbst, in seiner Struktur, zum Teil aber auch in seinen Verbindungen zu anderen kulturellen Feldern, wie der Religion und dem Krieg.

Weil Fußball ein Spiel ist, das immer schon mehr als ein „bloßes Spiel“ ist, kann er auch aus philosophischer Perspektive betrachtet werden. Auf den ersten Blick scheint zwar nichts weiter entfernt voneinander zu sein, wird doch traditionell die Philosophie als rein geistige Tätigkeit aufgefasst, während der Fußball ein körperbetontes Spiel ist. Aber es wird sich zeigen, dass einerseits die moderne Philosophie sich dadurch kennzeichnet, den Körper in das Denken einzubeziehen, und andererseits der Fußball von seinen Akteuren eine spezifische Intelligenz verlangt. Dementsprechend wird der Kurs den Fußball auf seine kulturellen und philosophischen Bezüge hin betrachten, ebenso wie er die spielerischen und körperlichen Aspekte der Philosophie aufzeigen will. Auf diese Weise eröffnet der Kurs sowohl eine neue Perspektive auf den Fußball als auch auf die Philosophie. Zudem können durch die Fokussierung auf den spezifischen Gegenstand „Fußball“ einerseits die unterschiedlichen Herangehensweisen und andererseits die Überschneidungen zwischen den Einzelwissenschaften herausgearbeitet werden.

Zielgruppe

Interessierte aus allen Fachbereichen

Voraussetzungen

Keine

Seminaranforderungen

Aktive Teilnahme, Lektüre der zur Verfügung gestellten Literatur und zwei Kurzessays von 3-5 Seiten

Bewertung

  • Aktive Teilnahme: 30%
  • Erster Essay: 35%
  • Zweiter Essay: 35%

Literatur

Zu Beginn des Kurses wird ein Reader zur Verfügung gestellt.

Dozent: Dr. Robert G. Waite
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden:
48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
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Kursinhalt

Das „Tausendjährige Reich“, das Hitler versprach, als er im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, währte nur 12 Jahre. Während dieser Zeit beherrschten Hitler und seine Nazi-Partei zunehmend Europa und sogar das Weltgeschehen, terrorisierten eine große Anzahl der Deutschen, begannen einen verheerenden Krieg und organisierten die Ermordung von mehr als fünf Millionen Juden. Und doch erhielten Hitler und die Nazi-Partei die aktive Unterstützung der meisten Deutschen. Wie war dies möglich?

Dieser Kurs legt den Schwerpunkt auf Hitler-Deutschland und beginnt mit der unabdinglichen Vorgeschichte des 19. Jahrhunderts. Auf welche Weise entwickelte sich während dieser Zeit der politische Antisemitismus? Was formte das gesellschaftliche und politische Leben? Zentraler Bestandteil dieses Seminars wird die Diskussion der breiten politischen Strömungen und der Populärliteratur, die Hitler und viele seiner Anhänger lasen und begierig in sich aufnahmen.

Wesentlich für ein Verständnis der Verlockung, die Hitler und die Nazi-Partei ausübten, sind die Erfahrungen, die die Deutschen im Ersten Weltkrieg machten, ein Konflikt, der eine Generation dezimierte und Europa, wie man es kannte, zerstörte. Deutschland wurde eine Demokratie, aber war von politischer Spaltung und Unzufriedenheit zerrissen. In diesem Klima der Unsicherheit und Verzweiflung wuchsen Hitler und die Nazi-Partei von einer kleinen radikalen Randgruppe in München zu einer nationalen Macht heran. Wie lief dies ab? Wir werden diejenigen Eigenschaften Hitlers definieren und analysieren, die für seinen Erfolg ausschlaggebend waren, insbesondere auch seine Ausstrahlung. Diese Eigenschaften ordnen wir ein, in den größeren Zusammenhang des politischen Lebens der Weimarer Republik.

Ende Januar 1933 hatte Hitler das langersehnte, hochgesteckte Ziel erreicht: Er wurde Reichskanzler von Deutschland und Führer einer Koalitionsregierung. Besonderes Augenmerk werden wir darauf legen, wie Hitler, sein Kabinett und seine Anhänger in der Lage waren, innerhalb von Monaten die Kontrolle über den Staat und die Gesellschaft zu erlangen. Dies geschah zu Lasten der politischen Freiheit, durch die zunehmende Ausübung von Terror, Unterdrückung und Einschüchterung. Dennoch hatte Hitler Anhänger, da er den Deutschen wirtschaftliche Stabilität und eine neue Einheit versprach. In diesem Seminar werden die Studierenden eingehend untersuchen und diskutieren, wie es diesem Regime gelang, die Kontrolle über die Gesellschaft und das politische Leben zu festigen.

Wesentliches Element der Hitler-Herrschaft war das System der Konzentrationslager: eine enorme Kette von Gefängnissen und Zentren der Unterdrückung und des Todes. Wir werden untersuchen und analysieren, wie sich dies entwickelte.

Hitlers Ziel, die Eroberung von „Lebensraum“ in Osteuropa und die Vernichtung der Juden, war der Grund für sein Expansionsstreben und führte direkt zum Zweiten Weltkrieg, dem zerstörerischsten Konflikt der Menschheitsgeschichte. Ein zentrales Element des Krieges war der Holocaust, die Endlösung zur Vernichtung der Juden Europas. In diesem Kurs werden diese Entwicklungen, das Wesen des Krieges, die Art, wie der Holocaust durchgeführt wurde und die Rolle, die der Terror zur Unterstützung der Nazi-Herrschaft spielte, eingehend untersucht. Wir werden auch diskutieren, welche Maßnahmen gegen Behinderte, Homosexuelle, Sinti und Roma ergriffen wurden.

In Deutschland, und später im besetzten Europa, formierte sich der Widerstand und forderte das Nazi-Regime heraus. Die Gegner des Nazi-Regimes agierten aus einer Vielzahl von Gründen, persönlichen wie politischen. Diese Entwicklungen werden wir diskutieren.

Schließlich werden wir das Kriegsende in Deutschland analysieren, die sogenannte „Stunde Null“, die Zerstörung und der Zusammenbruch Deutschlands und wie diese Nation mit dem Erbe Hitlers und der Nazi-Herrschaft umgegangen ist.

Wir werden Museen und historische Orte besuchen, welche die Folgen der Nazi-Herrschaft offenbaren. Diese Exkursionen sind ein wesentlicher Teil des Seminars und der Studienerfahrungen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Studierende aller Studiengänge, die einen Einblick in das Handeln und die Dynamik der Nazi-Herrschaft in Deutschland, den Versuch, die Juden zu vernichten und den Kontinent zu beherrschen, gewinnen möchten.

Voraussetzungen

Interesse und Neugier

Kursanforderungen

Teilnahme, sorgfältiges Lesen des zur Verfügung gestellten Kursmaterials, Teilnahme an den Exkursionen, Diskussionen des Kursmaterials im Unterricht, die Anfertigung von zwei Kurzessays (2-4 Seiten), und eine Seminarabschlussprüfung. Richtlinien und mögliche Themen für die Essays werden am ersten Unterrichtstag erläutert.

Bewertung

  • 20% Aktive Teilnahme
  • 40% Zwei Kurzessays
  • 40% Abschlussprüfung

Lektüre

Zu Beginn der Lehrveranstaltung wird ein Kursreader zur Verfügung gestellt. Dieser enthält eine aktuelle Monographie über Nazi-Deutschland, eine Auswahl an Artikeln mit neuesten Forschungserkenntnissen, Auszügen aus Originalquellen (in englischer Übersetzung), einem wöchentlichen Lektüreplan und Leitfragen als Hilfestellung zu jedem Text.

Dozent: Kim Feser
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden:
48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
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Kursinhalt

Berlin ist in vielfacher Hinsicht ein Zentrum gegenwärtiger elektronischer Musik. Grundlegend dafür ist der enge Zusammenhang von technologischen und ästhetischen Entwicklungen. So sind Clubs wie das Berghain weltweit anerkannt für ihre Soundsysteme, die besondere Klangerfahrungen möglich machen und zu nächtelangem Tanzen und Feiern anspornen. In Berlin ansässige Firmen wie Ableton und Native Instruments sind mit ihrer Musik-Software insbesondere im Kontext von Techno, Elektronika und Electronic Dance Music weltweit führend. Viele DJs und Musiker*innen vermarkten sich selbst bzw. ihre Tracks über Blogs und Streaming-Dienste. Insbesondere im Kontext von Klangkunst (Sound Art) gibt es starke Korrespondenzen zur Medienkunst.

Aufgrund der bei derartigen Phänomenen zentralen „digitalen“ Aspekte wird oftmals von einer „Digitalen Ära“ gesprochen, in der Berlin im Bereich der Musik eine besondere Rolle spiele. Es sind jedoch auch weiterhin „analoge“ Phänomene präsent und nehmen auch zu, so dass zugleich über den Beginn einer „post-digitalen Ära“ debattiert wird. Dies korrespondiert mit einem zunehmenden Fokus nicht nur auf die virtuelle, sondern auch auf die haptische Dimension. Unter anderem gibt es in den letzten Jahren ein starkes Bemühen von Software-Firmen, für ihre Computer-Programme eigene Hardware-Controller zu entwickeln, um die musikalischen Prozesse besser manuell gestalten zu können.

Anhand derartiger Phänomene wird im Kurs das Verhältnis von ästhetischen Tendenzen und technologischen Entwicklungen diskutiert. Im Fokus stehen dabei die kulturellen und ökonomischen Bedingungen in Berlin. Besonderes Augenmerk gilt der Geschichte und Gegenwart von Techno, (experimenteller) Elektronika und Electronic Dance Music. Inwiefern ist Berlin ein Anziehungspunkt nicht nur für erlebnishungrige Club-Besucher*innen, sondern auch für DJs, Musiker*innen, Produzent*innen und Entwickler*innen? Wie hängt dies mit der jüngeren Vergangenheit Berlins seit dem Fall der Mauer zusammen, insbesondere auch mit Prozessen der Gentrifizierung? Inwiefern ist die kreative Szene Berlins zugleich international vernetzt und sind ihre Bedingungen somit nur im globalen Zusammenhang zu begreifen?

Über die Berlin-Perspektive hinaus werden im Kurs die gegenwärtigen Bedingungen der Produktion und Konsumtion sowie von Performance und Vertrieb von Musik untersucht. Wie wirken sich etwa legales/illegales File-Sharing und Streaming-Dienste auf das Musik-Hören aus? Was verändert sich in der Musikkultur durch Sampling, Remix, Mashup und Ansätze von interaktiver Musik in Videospielen? Welche gegenläufigen Tendenzen existieren?

Neben der gemeinsamen Diskussion von Texten und Film-Ausschnitten bietet sich bei Exkursionen auch die Gelegenheit zum Austausch mit ausgewiesenen Expert*innen zu den Themenfeldern des Kurses.    

Am Kurs-Ende können die Teilnehmer*innen ein selbstgewähltes Thema im Rahmen der allgemeinen Kurs-Thematik erarbeiten und präsentieren (allein oder in einer Gruppe).

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich Musik und Technologie notwendig. Lernziel des Kurses ist es, ein genaueres Verständnis für das Verhältnis von ästhetischen, sozialen und technischen Entwicklungen hinsichtlich des Themas „Berlin and the Digital Music Era“ zu entwickeln. Dabei werden auch die Bedingungen der aktuellen Produktionsweisen elektronischer Musik untersucht, nicht unterrichtet wird aber das konkrete Programmieren bzw. Komponieren von Musik.

Voraussetzungen

Keine

Seminaranforderungen

  • Aktive Teilnahme
  • Kurszeiten und Exkursionen
  • Referat mit Handout
  • Kurspräsentation

Bewertung

  • Aktive Mitarbeit: 40%
  • Referat zu einem Text (Vortrag mit Handout): 25%
  • Präsentation eines selbstgewählten Themas am Kursende mit schriftlicher Zusammenfassung: 35%

Literatur

Die Literatur wird in einem Reader bei der Einführungsveranstaltung zur Verfügung gestellt.

Unterrichtszeiten

WochentageMontag bis FreitagExkursionstag der Deutschkurse
Unterrichtszeiten

9.00 - 10.30 Uhr
11.00 - 12.30 Uhr
14.00 - 15.30 Uhr

9.00 - 15.30 Uhr
(bei Unterrichts-Exkursionen Anpassung der Zeiten möglich)