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Fachkurse

Dozent: Dr. Jan-Henrik Meyer
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Dieser Kurs vermittelt Grundkenntnisse über die Europäische Union, beschreibt und erklärt die Vertiefungs- und Erweiterungsprozesse dieses einmaligen politischen Gebildes. Neben einem historischen Überblick wird dabei die ökonomische, politische und die institutionelle Entwicklung und Maßnahmen bis zum aktuellen Stand behandelt.

Der Fokus des Kurses liegt intern auf dem Stand der europäischen Integration und ihren Herausforderungen – die Notwendigkeit von Reformen und die wachsende Schwierigkeit sich im Angesicht des wachsenden Populismus, Autoritarismus und Nationalismus auf Reformen zu einigen. Extern wird der Schwerpunkt auf die internationale Rolle der EU auf multilateraler Ebene gesetzt. Dies schließt ihre selbst erklärte Rolle als Anführerin im Kampf gegen den Klimawandel ein. Ein besonderes Augenmerk wird auf Europas drei große Krisen gelegt: der Euro-Krise, der ungeklärten Migrationsfragen und des Brexit.

Die Vormittagssitzungen bestehen aus Vorlesungen, literaturbasierten Diskussionen und Präsentationen von Studierenden und Arbeitsgruppen. Am Nachmittag wird der Kurs verschiedene Institutionen im politischen Zentrum der Stadt besuchen. Dort haben die Studierenden Gelegenheit, die am Vormittag vorgestellten Themen mit internationalen Experten aus politischen Institutionen, Botschaften und Denkfabriken zu vertiefen.

Zielgruppe

Studierende aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Studienphasen und -fächern, die allgemein am Europäischen Integrationsprozess interessiert sind, werden von einander in einem interkulturellen und interdisziplinären Lernprozess profitieren. Das Seminar erfordert keine speziellen Vorkenntnisse über europäische Politik, Gesetzgebung, Geschichte oder Kultur. Die Teilnehmer/innen sollten jedoch Interesse daran haben, über den Horizont ihres jeweiligen Studienfachs hinaus zu denken. Aktive Teilnahme an den Seminardiskussionen, insbesondere bei den Expertengesprächen an den Nachmittagen, ist von zentraler Bedeutung für die Lernerfahrung der Studierenden und spielt daher auch eine wichtige Rolle bei der Leistungsbeurteilung der Studierenden.

Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an europainteressierte Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und setzt keine speziellen Grundkenntnisse voraus.

Seminaranforderungen

Anwesenheit, aktive Teilnahme an den Diskussionen im Seminar und bei den Expertentreffen, Präsentation eines Themas, schriftliche Ausarbeitung des Themas.

Bewertung

  • Aktive Teilnahme: 40%
  • Mündliche Präsentation: 30%
  • Abschlussarbeit: 30%

Literatur

Siehe Kursplan. Ein Kursreader wird zur Verfügung gestellt.

Dozentin: Prof. Helen Hartnell
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Das Seminar befasst sich mit theoretischen und historischen Perspektiven an den Schnittpunkten von Recht, Gesellschaft und Politik und soll zur Diskussion von aktuellen Themen zwischen Studierenden verschiedener kultureller Hintergründe und Studiengänge anregen. Zu Beginn erfolgt eine Einführung in die vergleichenden Rechtswissenschaften und Rechtskulturen. Im Anschluss beschäftigen wir uns mit klassischen Schriften bekannter Sozialtheoretiker (Durkheim, Weber und Marx) und ihrer Bedeutung hinsichtlich aktueller Debatten über Moral, (Un-)Gehorsam, Konflikte und Eigentum. Danach sollen Rolle und Funktion des Rechts in Deutschland zu Zeiten des Nationalsozialismus und des Kommunismus untersucht werden. Schließlich befassen wir uns mit den Schwierigkeiten, die sich für post-totalitäre und post-autoritäre Gesellschaften aus den Altlasten der vorherigen Systeme ergeben im Hinblick auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wirtschaft. Dazu gehören die Notwendigkeit der sogenannten „Transitional Justice“, das Verhältnis von Recht und Markt sowie die Herausforderungen der Meinungs- und der Versammlungsfreiheit.

Insgesamt möchte das Seminar Studierenden die Fähigkeit vermitteln, theoretische und historische Kenntnisse in Debatten über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen einzubringen. Beispiele dafür sind Multikulturalität, (illegale) Downloads, Streaming und Filesharing, Hausbesetzungen und die ökonomische Entwicklung. Neben substanziellem Fachwissen in verschiedenen sozialwissenschaftlichen und politisch-juristischen Bereichen schulen die Studierenden ihre kommunikativen und interkulturellen Fähigkeiten durch aktive Beteiligung an den Diskussionen.

Zielgruppe

Dieses Seminar richtet sich an Studierende, die sich für Sozialwissenschaften – insbesondere Geschichte, Soziologie oder Politikwissenschaft – oder Rechtswissenschaft interessieren. Das Seminar ist auf Bachelor-Studierende zugeschnitten, jedoch auch offen für andere Studierende. Typischerweise nehmen sowohl Erstsemester als auch Studierende aus höheren Semestern teil. Diese Diversität bietet den Teilnehmenden einzigartige Möglichkeiten voneinander zu lernen.

Voraussetzungen

Es sind keine Vorkenntnisse in Jura oder Sozialwissenschaften erforderlich. Die einzige Voraussetzung ist intellektuelle Aufgeschlossenheit.

Seminaranforderungen

Von den Studierenden wird erwartet, in allen Sitzungen anwesend zu sein, die Lektüre für jede Stunde vorzubereiten sowie am Unterrichtsgespräch und an den Exkursionen aktiv teilzunehmen. Außerdem werden alle Studierenden schriftliche Protokolle anfertigen (5 – 7 Seiten, doppelter Zeilenabstand), in denen die zugehörige Lektüre analysiert wird. Am Ende des Kurses findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt.

Bewertung

  • Anwesenheit und aktive Mitarbeit: 40%
  • Schriftliche(s) Protokoll(e): 25%
  • Abschlussprüfung: 35%

Literatur

Ein Reader mit der Lektüre für den Kurs wird bei der Einführungsveranstaltung bereitgestellt.

Dozent: Dr. Sven Rücker
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden: 48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Für den globalen Siegeszug des Fußballs gibt es viele Gründe. Das Spiel erfüllt unsere Sehnsucht nach Triumphen und bestätigt unser Wissen über das Scheitern. Es erzeugt Helden und Versager, demonstriert, dass wir kämpfen müssen, um unsere Ziele zu erreichen, zeigt aber auch die Bedeutung von Kooperation und Zusammenspiel. Mit alledem stellt der Fußball ein Theater der Existenz dar, in dem sich unser Leben sowohl spiegeln als auch überhöhen kann.

Der Kurs wird hinter die Kulissen dieses Theaters schauen und die Mechanismen kenntlich machen, die den Fußball so populär gemacht haben. Diese liegen zum Teil im Spiel selbst, in seiner Struktur, zum Teil aber auch in seinen Verbindungen zu anderen kulturellen Feldern, wie der Religion und dem Krieg.

Weil Fußball ein Spiel ist, das immer schon mehr als ein „bloßes Spiel“ ist, kann er auch aus philosophischer Perspektive betrachtet werden. Auf den ersten Blick scheint zwar nichts weiter entfernt voneinander zu sein, wird doch traditionell die Philosophie als rein geistige Tätigkeit aufgefasst, während der Fußball ein körperbetontes Spiel ist. Aber es wird sich zeigen, dass einerseits die moderne Philosophie sich dadurch kennzeichnet, den Körper in das Denken einzubeziehen, und andererseits der Fußball von seinen Akteuren eine spezifische Intelligenz verlangt. Dementsprechend wird der Kurs den Fußball auf seine kulturellen und philosophischen Bezüge hin betrachten, ebenso wie er die spielerischen und körperlichen Aspekte der Philosophie aufzeigen will. Auf diese Weise eröffnet der Kurs sowohl eine neue Perspektive auf den Fußball als auch auf die Philosophie. Zudem können durch die Fokussierung auf den spezifischen Gegenstand „Fußball“ einerseits die unterschiedlichen Herangehensweisen und andererseits die Überschneidungen zwischen den Einzelwissenschaften herausgearbeitet werden.

Zielgruppe

Interessierte aus allen Fachbereichen

Voraussetzungen

Keine

Seminaranforderungen

Aktive Teilnahme, Lektüre der zur Verfügung gestellten Literatur und zwei Kurzessays von 3-5 Seiten

Bewertung

  • Aktive Teilnahme: 30%
  • Erster Essay: 35%
  • Zweiter Essay: 35%

Literatur

Zu Beginn des Kurses wird ein Reader zur Verfügung gestellt.

Dozent: Dr. Robert G. Waite
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden:
48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Das „Tausendjährige Reich“, das Hitler versprach, als er im Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, währte nur 12 Jahre. Während dieser Zeit beherrschten Hitler und seine Nazi-Partei zunehmend Europa und sogar das Weltgeschehen, terrorisierten eine große Anzahl der Deutschen, begannen einen verheerenden Krieg und organisierten die Ermordung von mehr als fünf Millionen Juden. Und doch erhielten Hitler und die Nazi-Partei die aktive Unterstützung der meisten Deutschen. Wie war dies möglich?

Dieser Kurs legt den Schwerpunkt auf Hitler-Deutschland und beginnt mit der unabdinglichen Vorgeschichte des 19. Jahrhunderts. Auf welche Weise entwickelte sich während dieser Zeit der politische Antisemitismus? Was formte das gesellschaftliche und politische Leben? Zentraler Bestandteil dieses Seminars wird die Diskussion der breiten politischen Strömungen und der Populärliteratur, die Hitler und viele seiner Anhänger lasen und begierig in sich aufnahmen.

Wesentlich für ein Verständnis der Verlockung, die Hitler und die Nazi-Partei ausübten, sind die Erfahrungen, die die Deutschen im Ersten Weltkrieg machten, ein Konflikt, der eine Generation dezimierte und Europa, wie man es kannte, zerstörte. Deutschland wurde eine Demokratie, aber war von politischer Spaltung und Unzufriedenheit zerrissen. In diesem Klima der Unsicherheit und Verzweiflung wuchsen Hitler und die Nazi-Partei von einer kleinen radikalen Randgruppe in München zu einer nationalen Macht heran. Wie lief dies ab? Wir werden diejenigen Eigenschaften Hitlers definieren und analysieren, die für seinen Erfolg ausschlaggebend waren, insbesondere auch seine Ausstrahlung. Diese Eigenschaften ordnen wir ein, in den größeren Zusammenhang des politischen Lebens der Weimarer Republik.

Ende Januar 1933 hatte Hitler das langersehnte, hochgesteckte Ziel erreicht: Er wurde Reichskanzler von Deutschland und Führer einer Koalitionsregierung. Besonderes Augenmerk werden wir darauf legen, wie Hitler, sein Kabinett und seine Anhänger in der Lage waren, innerhalb von Monaten die Kontrolle über den Staat und die Gesellschaft zu erlangen. Dies geschah zu Lasten der politischen Freiheit, durch die zunehmende Ausübung von Terror, Unterdrückung und Einschüchterung. Dennoch hatte Hitler Anhänger, da er den Deutschen wirtschaftliche Stabilität und eine neue Einheit versprach. In diesem Seminar werden die Studierenden eingehend untersuchen und diskutieren, wie es diesem Regime gelang, die Kontrolle über die Gesellschaft und das politische Leben zu festigen.

Wesentliches Element der Hitler-Herrschaft war das System der Konzentrationslager: eine enorme Kette von Gefängnissen und Zentren der Unterdrückung und des Todes. Wir werden untersuchen und analysieren, wie sich dies entwickelte.

Hitlers Ziel, die Eroberung von „Lebensraum“ in Osteuropa und die Vernichtung der Juden, war der Grund für sein Expansionsstreben und führte direkt zum Zweiten Weltkrieg, dem zerstörerischsten Konflikt der Menschheitsgeschichte. Ein zentrales Element des Krieges war der Holocaust, die Endlösung zur Vernichtung der Juden Europas. In diesem Kurs werden diese Entwicklungen, das Wesen des Krieges, die Art, wie der Holocaust durchgeführt wurde und die Rolle, die der Terror zur Unterstützung der Nazi-Herrschaft spielte, eingehend untersucht. Wir werden auch diskutieren, welche Maßnahmen gegen Behinderte, Homosexuelle, Sinti und Roma ergriffen wurden.

In Deutschland, und später im besetzten Europa, formierte sich der Widerstand und forderte das Nazi-Regime heraus. Die Gegner des Nazi-Regimes agierten aus einer Vielzahl von Gründen, persönlichen wie politischen. Diese Entwicklungen werden wir diskutieren.

Schließlich werden wir das Kriegsende in Deutschland analysieren, die sogenannte „Stunde Null“, die Zerstörung und der Zusammenbruch Deutschlands und wie diese Nation mit dem Erbe Hitlers und der Nazi-Herrschaft umgegangen ist.

Wir werden Museen und historische Orte besuchen, welche die Folgen der Nazi-Herrschaft offenbaren. Diese Exkursionen sind ein wesentlicher Teil des Seminars und der Studienerfahrungen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Studierende aller Studiengänge, die einen Einblick in das Handeln und die Dynamik der Nazi-Herrschaft in Deutschland, den Versuch, die Juden zu vernichten und den Kontinent zu beherrschen, gewinnen möchten.

Voraussetzungen

Interesse und Neugier

Kursanforderungen

Teilnahme, sorgfältiges Lesen des zur Verfügung gestellten Kursmaterials, Teilnahme an den Exkursionen, Diskussionen des Kursmaterials im Unterricht, die Anfertigung von zwei Kurzessays (2-4 Seiten), und eine Seminarabschlussprüfung. Richtlinien und mögliche Themen für die Essays werden am ersten Unterrichtstag erläutert.

Bewertung

  • 20% Aktive Teilnahme
  • 40% Zwei Kurzessays
  • 40% Abschlussprüfung

Lektüre

Zu Beginn der Lehrveranstaltung wird ein Kursreader zur Verfügung gestellt. Dieser enthält eine aktuelle Monographie über Nazi-Deutschland, eine Auswahl an Artikeln mit neuesten Forschungserkenntnissen, Auszügen aus Originalquellen (in englischer Übersetzung), einem wöchentlichen Lektüreplan und Leitfragen als Hilfestellung zu jedem Text.

Dozent: Kim Feser
Kurssprache:
Englisch
Art des Kurses:
Fachkurs
Kontaktstunden:
48 (6 pro Tag)
Kurstage
: siehe Kursplan
ECTS-Credits
: 4
Kursgebühren:
1.100 €
  • Syllabus (Druckversion in PDF mit Kursplan)

Kursinhalt

Berlin ist in vielfacher Hinsicht ein Zentrum gegenwärtiger elektronischer Musik. Grundlegend dafür ist der enge Zusammenhang von technologischen und ästhetischen Entwicklungen. So sind Clubs wie das Berghain weltweit anerkannt für ihre Soundsysteme, die besondere Klangerfahrungen möglich machen und zu nächtelangem Tanzen und Feiern anspornen. In Berlin ansässige Firmen wie Ableton und Native Instruments sind mit ihrer Musik-Software insbesondere im Kontext von Techno, Elektronika und Electronic Dance Music weltweit führend. Viele DJs und Musiker*innen vermarkten sich selbst bzw. ihre Tracks über Blogs und Streaming-Dienste. Insbesondere im Kontext von Klangkunst (Sound Art) gibt es starke Korrespondenzen zur Medienkunst.

Aufgrund der bei derartigen Phänomenen zentralen „digitalen“ Aspekte wird oftmals von einer „Digitalen Ära“ gesprochen, in der Berlin im Bereich der Musik eine besondere Rolle spiele. Es sind jedoch auch weiterhin „analoge“ Phänomene präsent und nehmen auch zu, so dass zugleich über den Beginn einer „post-digitalen Ära“ debattiert wird. Dies korrespondiert mit einem zunehmenden Fokus nicht nur auf die virtuelle, sondern auch auf die haptische Dimension. Unter anderem gibt es in den letzten Jahren ein starkes Bemühen von Software-Firmen, für ihre Computer-Programme eigene Hardware-Controller zu entwickeln, um die musikalischen Prozesse besser manuell gestalten zu können.

Anhand derartiger Phänomene wird im Kurs das Verhältnis von ästhetischen Tendenzen und technologischen Entwicklungen diskutiert. Im Fokus stehen dabei die kulturellen und ökonomischen Bedingungen in Berlin. Besonderes Augenmerk gilt der Geschichte und Gegenwart von Techno, (experimenteller) Elektronika und Electronic Dance Music. Inwiefern ist Berlin ein Anziehungspunkt nicht nur für erlebnishungrige Club-Besucher*innen, sondern auch für DJs, Musiker*innen, Produzent*innen und Entwickler*innen? Wie hängt dies mit der jüngeren Vergangenheit Berlins seit dem Fall der Mauer zusammen, insbesondere auch mit Prozessen der Gentrifizierung? Inwiefern ist die kreative Szene Berlins zugleich international vernetzt und sind ihre Bedingungen somit nur im globalen Zusammenhang zu begreifen?

Über die Berlin-Perspektive hinaus werden im Kurs die gegenwärtigen Bedingungen der Produktion und Konsumtion sowie von Performance und Vertrieb von Musik untersucht. Wie wirken sich etwa legales/illegales File-Sharing und Streaming-Dienste auf das Musik-Hören aus? Was verändert sich in der Musikkultur durch Sampling, Remix, Mashup und Ansätze von interaktiver Musik in Videospielen? Welche gegenläufigen Tendenzen existieren?

Neben der gemeinsamen Diskussion von Texten und Film-Ausschnitten bietet sich bei Exkursionen auch die Gelegenheit zum Austausch mit ausgewiesenen Expert*innen zu den Themenfeldern des Kurses.    

Am Kurs-Ende können die Teilnehmer*innen ein selbstgewähltes Thema im Rahmen der allgemeinen Kurs-Thematik erarbeiten und präsentieren (allein oder in einer Gruppe).

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich Musik und Technologie notwendig. Lernziel des Kurses ist es, ein genaueres Verständnis für das Verhältnis von ästhetischen, sozialen und technischen Entwicklungen hinsichtlich des Themas „Berlin and the Digital Music Era“ zu entwickeln. Dabei werden auch die Bedingungen der aktuellen Produktionsweisen elektronischer Musik untersucht, nicht unterrichtet wird aber das konkrete Programmieren bzw. Komponieren von Musik.

Voraussetzungen

Keine

Seminaranforderungen

  • Aktive Teilnahme
  • Kurszeiten und Exkursionen
  • Referat mit Handout
  • Kurspräsentation

Bewertung

  • Aktive Mitarbeit: 40%
  • Referat zu einem Text (Vortrag mit Handout): 25%
  • Präsentation eines selbstgewählten Themas am Kursende mit schriftlicher Zusammenfassung: 35%

Literatur

Die Literatur wird in einem Reader bei der Einführungsveranstaltung zur Verfügung gestellt.